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Biographien

An Boekman, Choreografin und Tanzvermittlerin. Sie führt europaweit Lehrerfortbildungen, Performanceprojekte und Workshops durch. In Kooperation mit dem Goethe-Institut entwickelte sie ein Methodenrepertoire mit dem speziellen Fokus auf der Verbindung von Tanz und Sprache. Als Choreografin hat sie im Kontext „Kulturelle Bildung“ auf Einladung des Education Programmes der Berliner Philharmoniker, der Parkaue, verschiedener Museen und Theater in Georgien, Usbekistan und Armenien Stücke für Kinder und Jugendliche entwickelt. Im Rahmen ihrer Arbeit für TanzZeit e.V. war sie im Entwicklungsteam für die „Kunstlabore“.  Für Tanz:digital entwickelte sie interaktive Lehrvideos als  künstlerisches Format an Schulen. Im Kooperationsprojekt mit der Freien Universität Berlin fokussiert sie sich als Lehrbeauftrage auf die praxisorientierte Vermittlung von Tanz als Instrumentarium für bewegungsorientiertes Lernen und Lehren.

Camilla Bork forscht als Musikwissenschaftlerin zu Ästhetik und Politik musikalischer Aufführungen im 20. und 21. Jahrhundert. Sie publiziert zu Avantgarde und Technologie in der Weimarer Republik, Ästhetik und Politik virtuoser Performances und zu zeitgenössischem Musiktheater. Seit 2021 ist Camilla Bork Professorin für Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und gründete dort den Masterstudiengang „Musik, Sound, Performance“, den sie seitdem auch leitet.

Cathy Milliken bewegt sich zwischen vielfältigen musikalischen Welten und nimmt große Freude daran, Kreativität und Teilhabe zu fördern. Sie ist Komponistin, Creative Director und Oboistin; für ihr Schaffen wurde sie international vielfach ausgezeichnet besipielhaft Prix Italis und Prix Marulic als auch ArtMusic award, Australien. Auftragswerke u. a. IRCAM,  Ensemble Modern, London Sinfonietta, Remix Ensemble Porto und AskoISchönberg Ensemble, Zafraan, Lux:NM, und Arditti und Takács Quartette, als auch Berliner Philharmoniker, Bayerische Rundfunk Sinfonie Orchester, Sydney Symphony Orchester, SWR2 und hr2, und Arte. Partizipative Formate und Social Music Projekte bilden ausserdem ein wichtiger Teil Ihres Schaffens.

Als Komponist und Kurator erzählt Clemens K. Thomas Geschichten und verhandelt drängende Fragen unserer Zeit. Wiederkehrende Motive in seinen Werken ist die Beschäftigung mit Cuteness und die Verarbeitung unseres medialen Alltag. In der Spielzeit 25/26 tourt das als ECHO „Rising Stars“ ausgezeichnete Trio Concept mit seinem Auftragswerk „Save Pepe“ – einer kompositorischen Auseinandersetzung mit rechter Meme-Kultur – durch die europäischen Konzerthäuser. — www.clemenskthomas.de

Constantin Geilen entwickelt kreative Bildungskonzepte im Bereich Umweltbildung und setzt diese in Schulen, Vereinen und Projekten erfolgreich um. Er studierte Meteorologie, Forstwirtschaft und Bildung Nachhaltigkeit Transformation. Als zertifizierter Waldpädagoge und Wildnispädagoge gründete er WILDerWECHSEL e.V. und begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Neues auszuprobieren, und verbindet Naturerfahrung mit kreativen Methoden.

Daniel Ott, in Grub (Appenzell/CH) geboren, erforscht neue Formen zwischen Komposition, Musiktheater, Performance und Installation, in denen er das Potenzial der Darbietung und der Musik auslotet. Seine Arbeiten verbinden Musik mit Raum, Bewegung und Kontext – etwa in groß angelegten Landschafts-Kompositionen an Flüssen und Häfen. Ott gründete 1990 das Festival Neue Musik Rümlingen, leitete gemeinsam mit Manos Tsangaris die Münchener Biennale (2016–2024) und ist Professor für Komposition und Experimentelles Musiktheater an der UdK Berlin sowie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Eloain Lovis Hübner (dey/deren, sie/ihr) studierte Komposition und Angewandte Theaterwissenschaft und lebt in Berlin. Mit Kollaborator*innen (fast) aller Disziplinen entstanden viele Produktionen im In- und Ausland, darunter Klang-/Raumkonzepte, eine interaktive Online-Installation, Durationals, Musiktheater für Kinder, eine Theorieoper als Gameshow sowie partizipative Formate. Auch Eloains Konzertmusik wird von Ensembles aus ganz Europa aufgeführt. Eloain unterrichtet in wechselnden Kontexten „zwischen den Künsten“ und erarbeitet seit 2020 mit Studierenden der AdK Baden-Württemberg jährlich interdisziplinäre Projekte.

Eva Maria Hoerster arbeitete als Geschäftsführende Direktorin und derzeit als Koordinatorin, Projektentwicklerin und Dozentin am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) Berlin, das in diesem Jahr erstmalig bei QuerKlang+ dabei ist. Als Kuratorin leitete sie u.a. die Programmreihe AUSUFERN der Uferstudios, die Kunstprojekte anstiftet und präsentiert, die den Dialog mit der Stadtgesellschaft suchen. Arbeitsschwerpunkte sind Urbane Praxis und Choreographie sowie Tanz in sozialen und Bildungsprozessen 

Hanna Hartman ist Komponistin, Klangkünstlerin und Performerin und lebt in Berlin. Sie hat Werke für Radio, elektroakustische Musik, Ensembles und Klanginstallationen komponiert und zahlreiche Auftritte auf der ganzen Welt absolviert. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien zählen der Karl-Sczuka-Preis und der Rom-Preis, Villa Massimo. Ihre Werke wurden in zahlreichen Konzerten und Festivals präsentiert, darunter die Darmstädter Ferienkurse, die Musikbiennale in Venedig und die Donaueschinger Musiktage.

Hanna Hegenscheidt lebt als freischaffende Choreografin und Pädagogin in Berlin. Sie studierte Tanzpädagogik, Laban-Bewegungs-Analyse, die Körperarbeit Klein-Technik und Choreografie in New York und Amsterdam und Soziale Arbeit. 2011 gründete sie das studio 142 in Berlin-Kreuzberg, wo sie ein tägliches Training für Tanzschaffende anbietet. Sie choreografiert für junge wie für ältere Zuschauer. Mit TanzZeit ist Hanna Hegenscheidt seit vielen Jahren verbunden und arbeitet u.a. im Bereich der Qualitätssicherung und Weiterbildung. Regelmäßig führt sie Tanzprojekte an Schulen durch. Seit 2024 unterstützt Hanna Hegenscheidt mit ihrer Expertise das Kooperationsprojekt mit der Freien Universität Berlin im Bereich Konzeption, Evaluation und Qualitätssicherung.

Hans Schneider studierte Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Germanistik in Innsbruck, Berlin und Wien. Es folgten 13 Jahre Unterrichtstätigkeit an Gymnasien, daran anschließend neun Jahre Assistent am Institut für Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Von 2003 bis 2016 war er Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg. Ausßerdem leitete er die Projekte Klangnetze in Österreich Klangserve in der Schweiz. Berater und Referent bei den Projekten QuerKlang und KOMPÄD.

Nach über 20 Jahren im Berliner Schuldienst und parallelen Lehraufträgen in Musikpädagogik an der UdK Berlin arbeitet Katja Brunsmann seit 5 Jahren als abgeordnete Lehrkraft an der UdK Berlin. Als Musiklehrerin hat sie mit Schüler:innen an mehreren QuerKlang- und anderen Kompositionsprojekten teilgenommen. Als musikpädagogische Dozentin an der UdK arbeitet sie in den Lehramtsstudiengängen Musik und gehört zum Begleitteam von QuerKlang.

Seit über 25 Jahren wirkt die Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Katrin Beck in München, wo sie das Büro für Kulturmanagement gründete. In unterschiedlichen Kontexten und Arbeitszusammenhängen sind Vernetzung und Vermittlung der rote Faden: international und in München in der Festival-, die zeitgenössischen Musik- und Musiktheaterlandschaft oder im Diskurs und der Entwicklung von Musikvermittlungsformaten. Von 2016 bis 2024 hatte Katrin Beck die Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros der Münchener Biennale inne. Gemeinsam mit der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer übernimmt Katrin Beck die künstlerische Leitung der Münchener Biennale ab 2026.

Kerstin Wiehe gründete kultkom, QuerKlang gUG und Kulturkontakte e.V. und initiierte QuerKlang und QuerKlang+. Arbeitsschwerpunkte sind schnittstellen- und genreüberschreitende kulturelle und auf Bildung bezogene Projekte sowie die Initiierung und Begleitung von Vernetzungs-, Denk- und Strukturprozessen. Themen sind u.a. experimentelle und neue Formen des Lernens und Lehrens, ausgehend von künstlerischer Praxis. Kerstin ist zertifizierte Systemische Organisationsentwicklerin und berät Kultureinrichtungen bei Veränderungsprozessen für Morgen und Übermorgen.

Larissa Gorn ist freiberufliche Theaterpädagogin und Dozentin. Sie arbeitet mit Spielerinnen von 6 bis 99 Jahren, leitete das Theaterprofil an der Evangelischen Schule Friedrichshain und unterrichtet seit 5 Jahren an der UdK Berlin Ensemble-Bildung und Probengestaltung für angehende Theaterlehrerinnen. Im Projekt QuerKlang+ begleitete sie Teams in experimentellen, künstlerisch-pädagogischen Prozessen. Ihr Fokus: die Probe als multisensorischer Lernraum und affirmative Feedbackverfahren.

Von 2018 bis 2025 war Prof. Dr. Markus Hilgert Vorstand und Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Von 2014 bis 2018 war er Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Von 2007 bis 2014 lehrte Hilgert als Professor für Altorientalistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Als Honorarprofessor war an der Universität Heidelberg, der Universität Marburg an der Freien Universität Berlin tätig. Hilgert engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in den Bereichen Wissenschaft und Kultur, etwa als Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission. Seit April 2025 ist Prof. Dr. Markus Hilgert Präsident der UdK Berlin.

Mathias Hinke schreibt für Ensembles und Orchester in Europa und Amerika, für Solisten und auch für Laien. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit gruppendynamischen Prozessen. Mathias engagiert sich schon seit dem Ende seines Studiums in pädagogischen Bereichen. Nach einer Gastprofessur unterrichtet er Komposition im Institut für experimentelle Musik an der UdK. Er ist im Organisations- und Begleitteam von QuerKlang/QuerKlang+.

Mira Sack 
Dr. phil., Theaterpädagogin, Erziehungswissenschaftlerin. Promotion zur Dramaturgie von Probenprozessen. Langjährige Leitungstätigkeit in Forschung und Lehre an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2025 Professorin für das Schulfach Theater/Theaterdidaktik an der Universität Hamburg. Mitherausgeberin der Zeitschrift für Theaterpädagogik. Co-Gründerin des internationalen Netzwerks Performing Arts in Contexts (PAC).

Rosa-Parks- Grundschule:

Robbenklasse 
Die Kinder der 2. Klasse knüpfen im Nachhall-Projekt an ihre Erfahrungen aus QuerKlang+ 2024/25 an. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Leonie, der Performancekünstlerin Frida und der Tänzerin/Choreografin Lilly, haben sie ein neues Stück entwickelt, das im Rahmen des Symposiums uraufgeführt wird.

Leonie Mader ist Klassenlehrerin an der Rosa-Parks-Grundschule, außerdem Tanzpädagogin und Kinderyogalehrerin. Sie arbeitet gerne kreativ, interdisziplinär und gemeinschaftlich im Team. Am meisten Freude bereitet es ihr, die Kinder in ihrem künstlerischen Ausdruck zu fördern und ihnen freie und offene Lernsettings anzubieten.

Frida ist Performance-Künstler:in based in Berlin. Frida wurde sowohl in den Bereichen Musik, Theater als auch bildende Kunst und Tanz ausgebildet und arbeitet per se interdisziplinär und spartenübergreifend. Frida glaubt an queere Utopien und Wahlverwandtschaft und versucht in jeder Form des künstlerischen Ausdrucks eine Umschreibung der diskriminierenden Gesellschaftsverhältnisse zu leben und zu vermitteln.

Lilly Pöhlmann arbeitet als Choreografin, Tänzerin und Tanzvermittlerin. Sie wuchs in Quito, Ecuador, auf und lebt seit 17 Jahren in Berlin. In den letzten Jahren hat sie in verschiedenen Kontexten mit Kindern, Jugendlichen und Senior:innen zusammengearbeitet. Sie ist fasziniert von Alltagschoreografien und der Virtuosität einfacher Gesten, von der Nacht, Resten und all dem, was sich einer klaren Definition entzieht.

In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung der Jugendkunstschule FRI-X-Berg.
Kinder und Jugendliche bekommen künstlerische Freiräume – vom Malen über Medienproduktion bis hin zu Werkstattprojekten. Die Robbenklasse hat gemerinam mit Hajo Toppes Instrumente selbst gebaut und Sounds für das Stück erzeugt und aufgenommen. www.frixberg.de

Silvia Ocougne, in São Paulo geboren, lebt seit 1987 in Berlin. Sie studierte Komposition und Gitarre in São Paulo sowie „Third Stream Guitar“ am New England Conservatory in Boston. Sie arbeitet im Bereich der  brasilianischen Musiktraditionen, Neuer und Experimenteller Musik. Ocougne arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Installation, Tanz, Film und Hörspiel. 
Konzertreisen führten ihr als Komponistin und Perfomerin durch Deutschland, Europa, Nord und Süd Amerika und Asien

Tomáš Ondrůšek (1964), Musiker und Musikethnologe, studierte Schlagwerk in Nürnberg und Stuttgart. Stipendium der Studienstiftung führte ihn in die Tschechoslowakei, wo er ein Kunstzentrum und ein Symposium für Komposition und Perkussion gründete. Er wirkte als Professor in Prag, später in Osijek, lehrte u. a. in Regensburg, Utrecht und Bali. Weltweite Konzert- und Forschungstätigkeit, mit Schwerpunkt Afrika und Asien.

Trond Reinholdtsen is a composer that at some point, quite a few years ago, decided that his practice involves all the art forms, that music is more than sound, that there are principally no restrictions to what types of material are allowed or relevant. This resulted in an embracement of an aesthetics of Universalgenie-dilettantism. In 2009 he established his own opera house called «The Norwegian Opra» in his own living-room in the slums of Oslo. As the project was an attempt at a radical withdrawal from the standard production modes and working processes of traditional opera and contemporary music (and maybe also because he suffers from mild social anxiety and steadily increasing doomsday paranoia) he decided to not have any audience at his performances except for a few well-meaning insider friends. As a further radicalization of the project, the institution was in 2015 relocated far into the Swedish forests. In this milieu of isolation and concentration the famous opera film series «Ø» and «The Followers of Ø» was begun. More at www.thenorwegianopra.no.

Ulrich Huhn hat an der Rotterdamse Dansacademie modernen Tanz studiert und arbeitete viele Jahre als Tänzer. Später hat er an der UdK Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert und begann zeitgleich, Tanz an Schulen zu vermitteln. Seitdem begleitet er von Zeit zu Zeit dramaturgisch freie Tanz- und Jugendtanzproduktionen. In den letzten Jahren war er Jurymitglied für das Tanztreffen der Jugend und Teil des Entwicklungsteams von Calypso, einer Webapplikation für Tanz in Schulen. Seit dem Wintersemester 2024 ist Ulrich Huhn als Lehrbeauftragte in dem Kooperationsprojekt an der Freien Universität Berlin im Kurs „Bewegungsorientierte Unterrichtspraxis und kulturelle Bildung in der Schule“ tätig und vermittelt zukünftigen Lehrkräften mit interdisziplinärem Blick Grundlagen Kultureller Bildung am Beispiel der Kunstform Tanz und einschlägige Methoden für die eigenen Lehrpraxis.

Ursula Brandstätter arbeitete in verschiedenen beruflichen Kontexten. Als Museumspädagogin im Museum Moderner Kunst in Wien gründete sie ein kunstspartenübergreifendes Team; als Professorin für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin war sie verantwortlich für die Lehramtsausbildung im Fach Musik und initiierte gemeinsam mit Kerstin Wiehe und Daniel Ott das Projekt „QuerKlang“; als Rektorin der Bruckneruniversität in Linz (Österreich) setzte sie sich für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Künsten und den Wissenschaften ein; als Wissenschaftlerin beschäftigte sie sich intensiv mit Fragen der Ästhetik. Das Überschreiten von Grenzen – zwischen den Künsten, zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen den Institutionen – zieht sich als roter Faden durch ihr berufliches Wirken.
Aktuell arbeitet sie freiberuflich als Beraterin und Gutachterin im Kontext von Kunstuniversitäten sowie als Autorin und Vortragende.